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Hier wird in wenigen Worten das richtige Stimmen einer Gitarre
ohne Stimmgerät
beschrieben. Natürlich muss man sein Gehör schulen, bevor
dies perfekt klappt - aber mit ein wenig Übung, sollte es
jedem möglich sein sein Instrument nach Gehör zu stimmen.
Die Basis allen Gitarrenspiels ist das richtige Stimmen des
Instruments. Für die korrekte Stimmung gibt es mittlerweile
eine Vielzahl an elektronischen Helfern (Stimmgeräten), die
aber nicht nur Geld kosten und eher für eine laute
Bühnenumgebung wichtig sind (bzw. für Feinstimmung in einer
Studiosituation...), sondern vor allem den schwerwiegenden
Nachteil haben, dass sich viele Anfänger an der Gitarre kaum
noch Mühe geben ihr Gehör weiter zu entwickeln. Dabei macht
gerade ein gutes Gehör erst den richtigen Musiker aus!
| Wichtig
ist zunächst, dass eine
Gitarre in sich stimmt, d.h. sie
muss nicht unbedingt auf den Kammerton "A"
(wie meist üblich) gestimmt sein. Da aber eine gewisse
Saitenspannung wichtig ist, ist zumindest eine Stimmung
in einer "ähnlichen Tonlage" von Vorteil:
Wer eine Stimmpfeife oder ein Klavier sein eigen nennt,
kann sich gut daran orientieren. Wenn nicht, tut es
zur Not auch
der Freiton aus der Telefonleitung der recht nahe am
Kammerton "A" (meist 440 Hz) liegt. Es heißt
also zunächst die A-Saite (zweittiefste oder auch zweitdickste
Saite auf einer Gitarre!) der Gitarre nach diesem Referenzton
(Das "A" auf einem Klavier, einer Stimmpfeife
oder eben aus der Telefonleitung..) zu stimmen: |
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Am
besten man pfeift oder singt diesen Ton leise vor sich her
und überprüft mit dem eigenen Gehör, ob nun die Tonhöhe
der A-Saite höher oder tiefer liegt. Mit den Mechaniken
(auch Wirbel genannt) kann man dann die entsprechende Saite
höher oder tiefer stimmen. Immer wieder vergleichen, solange
bis die Tonhöhe ziemlich exakt identisch ist!
| Damit
hätten wir nun schonmal einen Referenzton auf dem
Instrument
selbst: Nun heißt es die A-Saite auf dem 5.Bund
abgreifen: die nächst höher liegende Saite (D-Saite)
muss nun auf den Ton der A-Saite am 5.Bund gestimmt
werden. (So lange am Wirbel der D-Saite drehen bis
beide Töne eine identische Tonhöhe aufweisen) Ähnlich verfahren wir mit der G-Saite: Nun die
bereits gestimmte D-Saite am 5.Bund abgreifen und die
leere G-Saite in gleicher Tonhöhe stimmen. Nur von der
G-Saite zur H-Saite (amerikan. "B-Saite")
greift man auf dem 4.Bund ab! Die hohe E-Saite stimmen
wir wieder vom 5.Bund der H-Saite. |
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E-Gitarre
lernen im Selbststudium |
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Ist
dies erledigt können wir versuchen die tiefe E-Saite nach
Gehör (Doppeloktave) zur hohen E-Saite zu stimmen. Die Töne
sollten rein klingen. Ist dies noch zu schwierig, schlägt
man die leere A-Saite an, summt den Ton und greift währenddessen
die leere E-Saite am 5.Bund. Ist der dort gespielte Ton
tiefer als der gesummte, muss man die Saíte höher drehen,
ist der am 5.Bund (tiefe E-Saite) gegriffene Ton höher als
der gesummte Ton (der leeren A-Saite), dreht man tiefer.
Die
richtige Gitarrenstimmung wäre dann: E - A - D- G - H - E
von der tiefsten (dicksten) zur höchsten (dünnsten) Saite!
Viel Spaß beim Ausprobieren !
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